Glückliche Ferien in Ungarn Der Besuch in Eger

  • Guten Abend Ferdinand,
    schöner Bericht,
    Danke fürs teilen.
    Und wegen der Glatze meine
    ich, dass ein schönes Gesicht,
    schließlich ja auch, genügend
    Platz braucht. :D
    Bin gespannt auf weitere schöne
    Geschichten, von dir.


    Herzliche Grüße ich aus der Puszta
    Hermann

  • Mein Enkel Simon ging noch in den Kindergarten, er interessierte sich damals sehr für Burgen und Ritter. Da erzählte ich ihm von der Burg von Eger und den Soldaten die sehr lange die Burg gegen die Türken verteidigten. Dass sie sich in der Burg und auf dem Grlände in Sicherheit brachten und Gänse dabei hatten. Diese meldeten lautstark, wenn die Türken zum Angriff anrückten. Weil aber der Belagerung der Burg so lange dauerte, wurden die Gänse aufgegessen. Wer meldete nun den Angriff der Türken? Die Ungarn sind schlau. Sie legten Trommeln auf den Boden und streuten trockene Erbsen drauf. Als dann die Feinde angeritten kammen vibrierten die Erbsen auf den Trommeln und die Verteidiger waren vorbereitet.


    Mit großen Augen und offenen Mund swchaute mich Simon an. "Oma du weißt aber viel" war sein Kommentar. Nun konnte er es nicht mehr erwarten, wann wir nun endlich nach Eger fahren. Am Sonntag war es soweit. Wir fanden in Zentrumsnähe einen Parkplatz und gingen zu Fuß weiter. Wir hörten laute Musik und da standen schon Soldaten und Ritter, umringt von bunt gekleideten Zigeunerinnen die tanzten. Na sowas, da hörte ich, dass heute ein Stadtfest war. Wir gingen weiter zum Denkmal des Dodos István. Viele Gruppen waren da versammelt in bunten mit den typischen Matjó Motiven bstickten Gewändern. Volkstanzgruppen zeigten ihr Können. Dann Pferde mit herrlich gekleideten Männern, teils sehr vornehm. Eine Kutsche brachte die Ehrengäste und als letztes ein Ochsenkarren aus der Puszta mit den typich gekleideten Hirten. Man konnte sich nicht satt sehen und dei Zeit verging wie im Flug.


    Simion drängelte "wann gehen wir zur Bug?" Oje, dazu ist keine Zeit mehr. Da fiel mir die rettende Ausrede ein "Simon ich wußte nicht, dass heute hier ein Fest ist, du siehst ja dass alle von der Burg jetzt hier unten sind. Wir müssen den Besuch der Burg verschieben." Nun schlug ich vor wir gehen ein Eis essen. Das war eine gute Idee. In der Fußgängerzone ist das schöne Cafa Dobos, dort setzten wir uns ins Freie. Die Kinder genossen Eis und die Erwachsenen Kaffee. Wieder kam laute Musik näher und direkt an uns vorbei der ganze Festzug. Eine Sondervorstellung nochmal.


    Es ist schon spät geworden und wir gingen zum Auto. Eine Feuerwehrsirene mahnt zum Platz machen. Schnell zur Seite, aber wo bleibt die Feuerwehr? Im Schneckentempo rückte sie an. Da sahen wir, dass das Feuerwehrauto zum Brautwagen, schön geschmückt mit Bändern und Blumen, umfunktioniert wurde. Sowas gibt es nur in Ungarn war Simons Kommentar.


    Wieder ging ein schöner Ferientag zu Ende.