Syrer Ahmed Hamed nach Zypern abgeschoben

  • Der Syrer Ahmed Hamed, der im September 2015 führend an einem Grenzdurchbruch in Röszke beteiligt war und dafür in mehreren Prozessen zu 10, im Revisionsprozeß zu 5 Jahren Haft verurteilt worden war, ist gestern Mittag nach Syrien abgeschoben worden, wie das ungarische Staatsfernsehen in seinen 17-Uhr-Nachrichten vom Freitag berichtete. Hamed sei von Beamten des Terrorabwehrkommandos (TEK) zum Flughafen Budapest-Ferihegy eskortiert worden, wo er kurz nach 12 Uhr mit einer Linienmaschine der Allitalia über Roma nach Zypern geflogen sei. Auf der griechischen Insel leben seine Frau und seine Kinder, vor seiner "Flucht" nach Roeszke, bei der er zusammen mit seinen Brüdern seine behinderten Eltern nach Deutschland schleusen wollte, betätigte er sich als Geschäftsführer einer Baufirma und habe über ein Haus und zwei Autos verfügt. Wie früher hier berichtet, war Hamed am 19. Januar nach Verbüßung von 2/3 seiner Haftzeit in fremdenpolizeiliche Verwahrung entlassen worden. Seitdem versuchten die ungarischen Behörden, ein Aufnahmeland für den fanatischen Muslim zu finden.


    Lange Zeit war kein Land bereit, den sunnitischen Muslem, der sich, wie im Prozess herausgearbetet wurde, als Mitglied der Tablighi Jamaat dafür eingesetzt haben soll, Glaubensbrüder, die einen "laxen Lebenswandel" führen, zur wahren Religion des Propheten zurückzuführen, Asyl zu gewähren, auch sein immer noch unter den Kriegsfolgen leidendes Mutterland nicht. Der 2015 gemeinsam mit seinen Brüdern und behinderten Eltern erfolgte Grenzdurchbruch war teils erfolgreich, die Eltern leben seitdem in Deutschland und werden vom Steuerzahler ernährt und gepflegt, während Hamed noch in Győr aus dem Zug geholt wurde. Es ist daher zu befürchten, dass der radikale Syrer bald im Rahmen des Merkel'schen "Familiennachzuges" als Familienangehöriger eine Vereinigung seiner Sippe auf deutschem Boden anstrebt.