Reisetip: Auf den Spuren von Piroschka in der Pußta

  • Reiseziel gesucht? Also - Wo ist Piroska? Könnte man diesen Artikel nennen. Unser Forumsmitglied Peter ungarnreise begibt sich hier auf die Spuren der Tochter des Bahnhofwärters aus dem 1954 erschienenen Roman „Ich denke oft an Piroschka“ des sächsischen Dichters Hugo Hartung.


    Der Roman, wissen wissen vielleicht einige Ältere unter uns, wurde im Herbst 1955 mit der damals 26-jährige Schweizerin Lieselotte "Lilo" Pulver verfilmt. Drehorte waren in Belgrad, im nördlichen Serbien, zu deutsch im Banat, so u.a. im Grenzdorf Horgosch, wo heute Migranten bei ihren vergeblichen Grenzdurchbruchsversuchen die Feldern der der ohnehin nicht EU-verwöhnten ungarischen Bauern zertrampeln, und das Dorf Székkutas in der Pußta, wo die Bahnstation sowie das im Roman geschilderte Bahnwärterhäuschen heute noch anzutreffen sind. Dabei bleibt der Artikel aber nicht, sondern geht auf das Dorf selbst, seine Lage, die (in Ungarn äußerst seltene, aber renovierungsbedürftige steinerne Holländer-Windmühle), die reformierte Kirche sowie u.a. auf das Piroschka-Museum ein. Dazu ein Screenshot aus dem Spielfilm mit "Piroschka"-Darstellerin Lilo Pulver sowie ihrem Filmpartner Gunnar Möller.

    Obwohl der Heimat-Streifen wurde von deutschen(? - wohl linken!) Filmkritikern nach Kräften benörgelt wurde, schlug er dank der schauspielerischen Leistung von Lilo Pulver als einer der erfolgreichsten deutschen Nachkriegsfilme ein.



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