Beiträge von jakob

    Langeweile ist eine Krankheit. Die Arbeit ist ihr Heilmittel. Das Vergnügen ist nur ein Linderungsmittel.

    Gaston Herzog von Levis

    Vor Fehlern ist niemand sicher . Das Kunststück besteht darin , denselben Fehler nicht zweimal zu machen.

    Edward Heath

    Hallo Angela, wollte niemand zu nahe treten, wollte nur sagen das jedes Volk seines "Glückes Schmid" ist. Dieser Prozess kann niemand beeinflüßen, auch Orban nicht, denn das ist ein Gesellschaftlicher Umbruch, der nicht steuerbar ist , weder von Innen noch von Außen.

    Als mir mal eine andere Nationalität unterstellt wurde, habe ich die Frage gestellt : Wenn ein Kätzchen in einem Kuhstall (egal wo auf der Welt), auf die Welt kommt, : Macht es " Muh oder doch Miau" ??? Deswegen sind wir Deutschen eben so wie wir sind, geliebt oder gehasst. Nobody is perfect, im not.

    Um in den Krisenherd " Nahen Osten" besser zu verstehen, würde ich empfählen , Gerhard Konzelmann zu lesen,....da versteht man wie die arabische Welt "tickt"....

    Nichts für Ungut, viele Grüße

    Jakob

    Um die Ungarische Mentalität, bzw. Seele / Denkweise/ Einstellungen zu verstehen , gibt es nichts zutreffendes wie das Gedicht von Petöfi Sandor " Pal Pato".

    Alle Fragen von Angela und Anderen denke ich, sind Plastisch erklärt. Zwangsbeglückung , hat weder im Persönlichem Umfeld noch über Nationen hinaus funktioniert.


    https://www.babelmatrix.org/wo…2-Herr_P%C3%A1l_Pat%C3%B3


    Da machen sich sogar schon Prinzen vom Acker :/ Gruß Angela , hängt zusammen mit den Veränderungen in unserer Gesellschaft, und das Denken der jungen Generation, so manche können sich noch an Ihre Jugend erinnern, als Sie mit Beatles und Rolling Stones , lange Haare, riesige Koteletten, bunten Hemden die auf den Körper geschnitten waren ,dazu Schlaghose und Plateau Schuhe...…. Haben da unsere Eltern nicht genauso unverständlich reagiert , wie Wir heute ? Lese gerade Richard David Precht "Jäger, Hirten, Kritiker" ...wo Gesellschaftliche Veränderungen durchleuchtet werden...

    viel Spaß beim lesen wünscht

    Jakob

    Sitzen zwei Irren auf den Bahnschienen und knabbern daran.

    Sagt der Eine- Man die Dinger sind aber hart.

    Darauf der Andere- Probiermal die da drüben, da ist eine Weiche !

    Polizei : Aufmachen !

    Aus dem Haus kommt: Ich will keine Eier kaufen !

    Polizei: Wir haben keine Eier!

    Aus dem Haus : Ich weiß.

    Also, ich wohne jetzt schon seit 14 Jahren ständig hier in Ungarn, habe noch nie irgendwelche Schwierigkeiten in der Verständigung mir ungarischen Mitbürger gehabt. Ich wohne nicht in der Region wo es viele Schwabendörfer gab. In den 90-er Jahren, als Wir in Ungarn gebaut haben, Wir außer Guten Tag und Küss die Hand , die Ungarische Sprache "breckerlweise" oft ohne zusammen halt heruntergebrabbelt haben, haben Wir die Gastfreundschaft , die Bereitwilligkeit der Ungarn uns zu helfen erfahren und geschätzt. Da hat sich bis heute nichts geändert. Z.B. bei der Konto Eröffnung in der OTP , da sprach keiner deutsch, aber man hat jemand in die Nachbarschaft geschickt der Uns dann bereitwillig geholfen hat.

    Alter Spruch: " Der Ton macht die Musik" und geht nicht , gibt es nicht !!!

    Nicht ein jeder ist ein Sprach und Lern Genie, aber sehr wichtig ist es den Ungarn das man sich bemüht und versucht sich zu integrieren.

    Gruß

    Jakob

    Ja, das Leben im "deitschem Dorf," es war nicht immer ein Vergnügen, oft war es eine Herausforderung für die, die da gelebt haben.

    Man hatte ja keinen Vergleichsmöglichkeiten, da man nie aus dem Umkreis von 7 bis 10 Km herauskam. Die Straßen und die Zuganbindungen gaben nicht mehr her. Die Reiselust damals war gering, nach dem Motto " was suchst Du dort ? es gibt doch auch nur Leute und Häuser..." und auf die aus der Stadt hat man nicht empor sondern " die Stoderer wissen gar nicht was gutes ist". Denn zu Hause hat man geschwelgt in ALLEM was der Hof hergab.

    Habe einiges selbst erlebt, habe meinen Eltern " aus der Stodt" berichtet, wie Sie Denken , Leben, der Alltag in der Stodt…..dass ich den Knigge gelesen habe , das man mit Messer und Gabel Essen soll, nicht die Suppe schlürfen soll ….etc. Summa Summarum, es war eine Zeit wo das zusammenleben einfacher war, Neid und Hass nicht Überhand genommen haben.

    Wie Sie lesen , schwelge ich in Erinnerung und werde leicht Sentimental, es war ein schöne Zeit, ich schätze mich glücklich Sie erlebt zu haben zu dürfen.

    Allen eine gute Zeit, wünscht

    Jakob

    Es ist schlimm, in einem Lande zu leben in dem es kein Humor gibt.

    Aber noch schlimmer ist es, in einem Lande zu leben , in dem man Humor braucht.

    Bertolt Brecht

    Wie die Heilkunde die Krankheiten des Körpers heilt, so befreit die Weisheitslehre die Seele von den Leidenschaften.

    Demokrit

    Ein sehr schönes Gedicht von Petöfi Sandor, was die ungarische Seele/Einstellung/Mentalität seiner Zeit ausdrückt.


    Herr Pál Pató

    Wie in Zauberschlaf versunken,

    döste mürrisch, nie recht froh,

    vor sich hin in seinem Dorfe

    unbeweibt Herr Pál Pató.

    Fragte wer: "Aus welchem Grunde

    hat der Herr noch nicht gefreit?" -

    fiel er gleich ins Wort dem Frager:

    "Hochzeit machen? Hat noch Zeit!"


    Längst schon stand sein Haus verfallen,

    Putz war kaum noch an der Wand,

    und mit einem Teil des Daches

    war der Wind davongerannt.

    Fragte wer: "Sollt man's nicht decken,

    eh es regnet oder schneit?" -

    fiel er gleich ins Wort dem Frager:

    "Dach eindecken? Hat noch Zeit!"


    Ganz verwahrlost lag der Garten,

    Mohn und Unkraut trug das Feld.

    Fragte wer: "Laßt Ihr die Äcker

    heuer alle unbestellt,

    weil die Knechte lieber bummeln

    und der Pflug die Arbeit scheut?" -

    fiel er gleich ins Wort dem Frager:

    "Feld bestellen? Hat noch Zeit!"


    Schon ganz mürb war seine Hose

    und der Dolman abgewetzt,

    keins von beiden hätte notfalls

    nur ein Mückennetz ersetzt.

    Fragte wer: "Wo bleibt der Schneider?

    Liegt nicht längst der Flaus bereit?" -

    fiel er gleich ins Wort dem Frager:

    "Anzug machen? Hat noch Zeit!"


    Und so fristet er sein Leben

    ärmlich, immer ohne Geld,

    er, der von den Vätern erbte

    Haus und Hof und Vieh und Feld.

    Laßt uns müßige Worte sparen,

    denn bekannt ist weit und breit

    längst die Losung der Magyaren:

    "Keine Sorge, hat noch Zeit!"



    De Herrgott un die Schwowe


    De Herrgott saat zu seini Schwowe:

    Ich muß eich ganz besonders lowe.

    For eier Fleiß ihr seid bekannt,

    Un aach beliebt im garizi Land.


    Zum Beispiel Ihr macht gude Worscht.

    Un backt aach Brot mit dicker Korscht.

    Dann kommt jo noch drzu de Kuche.

    De kann mr weit un breit jo suche.


    De Wein Ihr selwer mache tut,

    Soweit ich wees. er schmeckt gar gut.

    Er wirkt oftmols wie Medizin,

    Drum gebt nor owacht. holt net zu viel in.


    Es is schon manchesmol passiert.

    Daß eener. wenn er hat kutschiert

    Un dann vom Wein. Ihr werds riet glaawe.

    Geland is dann ganz tief im Grawe.


    Ich will eich jo ke Vorwurf mache.

    Do sen jo noch so manchi Sache.

    Die ich eich noch erwähne muß

    Daß ich dann endlich komm zum Schluß.


    Ihr tut aach anri gudi Sache,

    Die mir besonders e Freed mache.

    Die Kerch. die halt dir aach im Stand.

    Drum gehn ich eich aach zu dr Hand.


    Weil Ihr jo eiri Sinde gwiß

    Uf dere Weit hat abgebießt,

    Drum hal ich eich im Himml e Platz,

    Vor de gibts nirgends e Ersatz.


    Awr loß mr nor mei Engle in Ruh!

    Du fesche, hibsche Schwowebu.

    Sunscht kann es dir jo leicht passiere.

    Dascht in die Hell werscht ninmaschiere.


    Jetzt will ich ufhere zu lowe

    Eich liewi, gudi, brafi Schwowe.

    Sunscht ruft des Eifersucht hervor.

    Un sperrt mr ab ’s Himmelstor.


    Jetz hett ich jo bal was vrgeß:

    Ich sen mir sicher un ich wees.

    Ens will ich saan un ich gelob;

    Wann ich net Herrgott wer, ich wer e Schwob


    Anna Reichrath